02/20/2013
Wir lernen nie aus! Nach den sieben Lektionen der
New York Fashion Week haben wir nun einen genauen Blick auf die Kollektionen der Londoner Designer geworfen. Sechs Trends, die wir spätestens in der
Herbst/Winter 2013/2014 Saison mal selbst ausprobieren müssen, sind uns diesmal ins Auge gefallen. Die Keywords in Teil 1: Lack, Rosa und Leo!
Im nächsten Herbst glänzen wir wie gelackt!
Lack verliert im kommenden Herbst endgültigen seinen verruchten Ruf und wird alltagstauglich. Bei Topshop Unique zog sich das glänzende Material – mal als Rock, mal als Jacke, mal gedeckt, mal in starken Farben – wie ein roter Faden durch die gesamte Kollektion. Simone Rocha und Richard Nicoll setzen auf sanfte Lack-Gewöhnung und präsentierten Mäntel in Schwarz und Grau. Wir variabel der feste Stoff sein kann zeigte Jonathan Saunders, der sogar Corsagen aus Lack designte.
Rosa geht nicht nur im Frühling!
Lange blieben Pastelltöne dem Frühling und vielleicht noch dem Sommer vorbehalten. Das ändert sich in der zweiten Jahreshälft 2013! Denn Rosa erobert Herbst und Winter. Nebenbei schüttelt die zarte Farbe außerdem ihr Klein-Mädchen-Image ab. In Form von Blazer-Mänteln wie bei Mulberry oder weiten kKeidern siehe Simone Rocha bleibt davon nämlich nicht mehr viel übrig. Wir freuden uns auf Pastell in der grauen Jahreszeit!
Leo hat viele Facetten!
Wenn man bedenkt, wie viele Worte in den letzten Jahrzehnten schon über dieses gleichermaßen klassische wie umstrittene Muster geschrieben wurden, dann möchte man den Absatz eigentlich direkt wieder beenden. Aber trotzdem: Leo muss weder nach Peggy Bundy, noch nach Rockabilly, geschweige denn nach Milliardärsgattin aussehen. Das tierische Muster hat viele Facetten, die im Herbst 2013 voll ausgeschöpft werden. Tom Ford setzt auf luxuriöse Daunenjacken, Burberry auf elegante Pencilskirts und Simone Rocha auf plüschiges Kunstfell. Damit müsste doch nun wirklich der letzte Leo-Kritiker überzeugt sein.
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